3.6.2026

Ablehnung unseres Antrags für mehr Austausch in der Veranstaltungsplanung

BfB

BfB bedauert Ablehnung des Antrags für mehr Austausch in der Veranstaltungsplanung

Die BfB - Bürger für Binz bedauern, dass ihr Antrag zur Einrichtung eines regelmäßigen Arbeitsformats zwischen dem Tourismusausschuss sowie der Veranstaltungs- und Marketingabteilung der Binzer Bucht Tourismus in der gestrigen Sitzung des Tourismusausschusses keine Mehrheit gefunden hat.

Nachdem die Vorsitzende Frau Dr. Elke Rohde- Baran unseren Antrag auf die Tagesordnung nehmen wollte, kam es zu einer Debatte von Frau Drahota bzgl. Verstoß gegen die Geschäftsordnung. Bereits vor Behandlung des Tagesordnungspunktes wurde ein Wortprotokoll gefordert, und auch die untere Rechtsaufsicht sollte durch den Bürgermeister eingebunden werden. Hintergrund: Unser Antrag wurde kurz nach Versenden der Tagesordnung eingereicht. Die Vorsitzende erklärte daraufhin, dass sie sich im Vorfeld diesbezüglich rechtlich abgesichert hat. Deswegen können wir die Debatte diesbezüglich nicht nachvollziehen. Es handelt sich beim Tourismusausschuss um einen beratenden Ausschuss. Es ging um einen zusätzlichen Beratungsbedarf. Trotzdem wurde dieser Tagesordnungspunkt nach Abstimmung zur geänderten Tagesordnung im nicht öffentlichen Teil behandelt.

Da wir keine Geheimnisse ausplaudern, können wir nur so viel sagen:

Die Mehrheit der Ausschussmitglieder sieht keinen zusätzlichen Mehrwert in einer stärkeren Einbindung des Tourismusausschusses in die Veranstaltungsplanung, unser Antragwurde abgelehnt.

Diese Entscheidungrespektieren wir.

Dennoch bleiben wir beiunserer Überzeugung, dass ein frühzeitiger und strukturierter Austauschzwischen Politik, Verwaltung und Tourismusorganisation einen wichtigen Beitragzur Weiterentwicklung unseres Veranstaltungsangebotes leisten kann.

Mit unserem Antrag wollten wir weder Zuständigkeiten verändern noch Kompetenzen beschneiden. Die Verantwortung für die Veranstaltungsplanung sollte selbstverständlich weiterhin bei der Binzer Bucht Tourismus und deren Leitung verbleiben. Ziel war viel mehr, die Erfahrungen, Ortskenntnisse und Anregungen der Mitglieder des Tourismusausschusses frühzeitig in Planungsprozesse einzubringen, bevor Entscheidungen bereits weitgehend feststehen.

Wir sind der Auffassung, dass gute Beratung vor Entscheidungen wirksamer ist als nachträgliche Diskussionen über bereits beschlossene Konzepte. Ein regelmäßiger Austausch hätte dazu beitragen können, Veranstaltungen noch stärker an den Bedürfnissen von Gästen, Einheimischen, Gewerbetreibenden, Vereinen und Gastgebern auszurichten. Gleichzeitig hätte er die Möglichkeit eröffnet, neue Ideen frühzeitig aufzugreifen, bestehende Veranstaltungsformate weiterzuentwickeln und Erfahrungen aus der Praxis stärker in die Planungen einfließen zu lassen.

Auch im Bereich der gastronomischen Versorgung sehen wir weiterhin Potenzial für Verbesserungen bei Qualität, Verlässlichkeit, Wirtschaftlichkeit und organisatorischen Abläufen. Gerade hier wären gemeinsame Gespräche über langfristige Konzepte und regionale Partnerschaften aus unserer Sicht sinnvoll gewesen.

Besonders bedauerlich finden wir, dass die Chance auf einen noch intensiveren Dialog zwischen den verschiedenen Akteuren des Tourismus nicht genutzt wurde. Veranstaltungen prägen das Erscheinungsbild unseres Ostseebades, beeinflussen die Zufriedenheit unserer Gäste und haben direkte Auswirkungen auf Unternehmen, Vereine, Gastronomen, Vermieter und viele engagierte Bürgerinnen und Bürger.

Wir sind überzeugt, dass diese Menschen wertvolle Impulse für die Zukunft unseres Veranstaltungsangebotes liefern können. Diesen Stimmen möchten wir weiterhin Gehör verschaffen.

Deshalb werden wir das Thema gemeinsam mit dem Wirtschaftsforum Binz & Prora in einem eigenen Format aufgreifen. Dort soll Raum für Ideen, konstruktive Kritik, neue Ansätze und einen offenen Dialog entstehen - nicht hinter verschlossenen Türen, sondern transparent und unter Beteiligung derjenigen, die das Leben in Binz und Prora jeden Tag mitgestalten.

Für die BfB bleibt klar:

Gute Entscheidungenentstehen nicht durch weniger Austausch, sondern durch mehr Austausch. Nichtdurch weniger Beteiligung, sondern durch mehr Beteiligung. Und nicht durchweniger Transparenz, sondern durch mehr Transparenz.

Diesen Weg werden wir weitergehen. Eure BfB - Bürger für Binz

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